Die gesamte Route

Hallo Leute!

Es hat nun Monate gedauert bis wir uns dazu aufraffen konnten unseren Reisebericht abzuschließen. Ich denke das hat mit dem „Heimkehrer-Frust“ zu tun, denn während der Reise waren wir ja noch so motiviert euch immer am Laufenden zu halten.

Hier nun die Map mit der gesamten Route:

Beschreibungen zu den einzelnen Stationen und Links zu den Bildern werden wir in den nächsten Tagen auch noch hinzufügen. Grundsätzlich sind bereits die besten Bilder im Picasawebalbum verfügbar. Ihr gelangt dorthin über folgenden Link:

Bilder gibt’s hier!!!!!

LG Erich

Unsere bisherige Route

Hallo Leute!

Ich habe unsere bisherige Route im Google Maps abgebildet. Klickt einfach auf das Bild unten und ihr werdet auf die Google Maps Seite weitergeleitet.
:::


routedenvertolasvegas.jpg

glg, Erich

Grand Canyon Nation Park – Arizona

Unsere Tour geht weiter und ein neues Video haben wir auch schon wieder gebastelt. Dieses Mal haben wir unseren Tag im Grand Canyon (offizielle NP Seite, Wiki: englische Version mit besseren Bildern, deutsche Version) National Park dokumentiert.

An diesem Morgen sind wir von Tuba City, nord-östlich vom Grand Canyon, in Richtung South Rim losgefahren. Am Weg dorthin ist das Wetter immer besser geworden und war schon fast so schön wie am Vortag im Arches National Park. Doch als wir dann in den Park gekommen sind, ist es dort zunächst ziemlich nebelig und außerdem bitterkalt geworden. Darüberhinaus hat der Wind stark geblasen. Innerhalb von weniger als 30 Sekunden war der total von Nebel bedeckte Canyon vor unserem Aussichtspunkt klar und man konnte in die bis zu 1400m tiefe Schlucht hinunterschauen, wo sich an der Sole der Colorado River schlängelt und sich immer tiefer gräbt. Genauso schnell wie der Canyon nebelfrei war, wurde er aber auch wieder mit Nebelschwaden gefüllt. Obwohl der Wind sehr unangenehm war, hat er uns doch Hoffung auf eine Wetterbesserung gegeben. Sebastians Lieblingssatz nachdem er mit dem Ranger gesprochen hat war: „Be patient and the canyon is gone reward it!“, was so viel heißt wie: „Sei geduldig und der Canyon wird dich dafür belohnen!“

In unserem Videoschnitt ist dieser Satz natürlich dokumentiert. Darüber hinaus gibt’s auch noch eine lustige Szene im Auto zur amerikanischen Nationalhymne.  Am Abend sind wir dann noch bis Kingman City im Osten von Arizona weitergefahren.

Im zweiten Video vom letzten Posting gab’s eine Szene, die bei uns richtig Herzklopfen verursacht hat. Ich hoffe sie ist euch aufgefallen, obwohl es ohne Hintergrundinfo schwer zu erkennen ist. Es ist nur ein kurzer Abschnitt, der damit endet, dass die Kamera, die zunächst ganz ruhig durch die Landschaft schwenkt, plötzlich ruckartig heruntergenommen wird und unkontrollierte Bilder vom Innenraum des Autos aufnimmt. Auslöser, und das ist am Video auch zu erkennen, ist ein Ranger der uns mit seinem Jeep entgegen gekommen ist. Zu dem Zeitpunkt bin ich gefahren, beide Schiebetüren vom Van waren offen und Sebastion ist auf der Beifahrerseite am Trittbrett gestanden und hat gefilmt.

Wie der Ranger das gesehen hat ist er natürlich sofort stehen geblieben. Im Rückspiegel hab ich beobachtet wie er gewendet hat und dann mit Sirene und Blaulicht die Verfolgung aufgenommen hat. Ich bin natürlich stehen geblieben, hab im Auto gewartet bis er zu uns nach vorne gekommen ist. Ganz brav, wie ein dutzendmal zuvor von Freunden hingewiesen, hab ich beide Hände auf das Lenkrad gelegt, um ihm ja keinen Grund zu liefern zu seiner Waffe zu greifen und mich aus dem Auto zu zerren. Das passiert immer wieder weil Cops Angst haben, dass der Fahrer selbst eine Waffe ziehen und ihn attackieren könnte. Im Endeffekt war er dann aber eh ganz nett und hat es bei einer Verwarnung bleiben lassen. Er hat nur gesagt, dass er mir normal 150 bis 200 Dollar hätte abknüpfen müssen.

Die Zeit vergeht für uns jetzt wie im Flug. Unsere Heimreise am 8. Jänner ist nicht mal mehr zwei Wochen entfernt.

Tanja und ich wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2008!!

Bis bald,

Erich 

Roadtrip durch den Westen der USA

Hallo Leute!

Heute melden wir uns kurz aus Arizona. In den letzten Tagen waren wir zuerst von Colorado aus nach Westen durch die Rocky Mountains unterwegs bis wir nach Utah gekommen sind.  Dort sind wir nach Süden weitergefahren und haben den unglaublich schönen Arches National Park besucht. Am nächsten Tag sind wir dann weiter nach Süden bei Monument Valley vorbei zum Grand Canyon.

Heute werden wir uns die Moave Wüste in Kalifornien anschauen bevor wir nach Los Angeles weiterfahren.

Um euch einen Eindruck zu geben wie imposant die Rocky Mountains und Utah sind haben wir die besten Szenen dieser beiden Tage in zwei kurzen (~ 8 Minuten) Videos zusammengeschnitten und auf Youtube für euch bereits gestellt. Schaltet die Musik ein, die Hintergrundmusik und unsere Kommentare dürft ihr nicht versäumen!

1. Von Denver (Colorado) nach Green River (Utah), das Video zeigt die Fahrt durch den Glenwood Canyon. Die Landschaft ist den Alpen sehr ähnlich. Der bekannte Skiort Vail liegt auf dieser Strecke. Vail ist sehr europäisch. Wenn man durch den Ort spaziert, kann man sich sehr gut vorstellen z.B. in Ischgl zu sein.

2. Fahrt durch Utah, Besuch des Arches National Park, …

Also dann, viel Spaß beim Videoschauen und schöne Vor-Weihnachtstage wünschen euch

Tanja und Erich 

1x Florida und zurück: 8 Tage und 6000 Kilometer

Hallo meine Lieben!Heute berichten wir mal nicht aus Kansas City sondern aus den Rocky Mountains, genauer gesagt aus Green River – Utah, nahe der Grenze zu Colorado. Kansas City ist für uns nämlich Geschichte – leider. Die letzten zwei Wochen waren ziemlich hart, Endspurt auf der Uni, eine Menge Prüfungen, die Tanja und ich aber ausgezeichnet hinter uns gebracht haben. Also, wir können mit Stolz sagen, dass wir beide einen sehr guten Eindruck hinterlassen und die Universität Klagenfurt würdig vertreten haben.

Wie gesagt, das Semester ist vorbei und deshalb sind wir jetzt auf einem Roadtrip durch die USA, der uns durch Colorado, Utah, Arizona, Nevada nach Kalifornien führt.

Nun aber zur eigentlichen Geschichte und die handelt von unserem Trip nach Florida Ende November. Für europäische Verhältnisse war das Ganze schon eine extreme Geschichte: wir sind nämlich nicht nach Florida geflogen, sondern mit dem Auto gefahren!! Dabei haben wir mit unserem Mietwagen, einem 7-sitzigen Chrysler Voyager Missouri, Illinois, Kentucky, Tennesse und Georgia durchquert. (Zur Karte)

In Summe waren wir 11 Leute, alles Studenten, sieben im Mietwagen und vier in Desirees Auto. Im Mietwagen habe ich mich mit Sebastian und Stefan als Fahrer abgewechselt. Wir sind um 8 Uhr Abends in Kansas City aufgebrochen und in einem durch nach Miami gefahren, wo wir 24h und 15 Minuten später angekommen sind. Das war schon eine gewaltige Strecke, in Summe sind wir in acht Tagen dann 6.000 km gefahren. Nachdem der Benzin hier in der USA noch immer viel günstiger ist als in Europa (unter 3 $ pro Gallone) und wir uns die Kosten geteilt haben, war es eigentlich sehr  günstig.

Florida an sich war dann einfach gewaltig!! Wir haben zuerst ein paar Tage in Miami South Beach verbracht, uns bei 27° Grad am Strand von der anstrengenden Fahrt erholt und einen der bekannten Nachtclubs besucht, wo auch hin und wieder Stars und Sternchen vorbeischauen. Nächstes Ziel unserer Reise waren dann die Florida Keys. Wir sind bei herrlichem Wetter die Straße von Key Largo nach Key West gefahren, die zum Großteil über Brücken führt wo man dann links und rechts das Meer sehen kann. Key West befindet sch ganz am Ende dieser Straße, bereits sehr weit im Golf von Mexico und näher zu Havanna als zu Miami. Außerdem ist es der südlichste Punkt vom Festland USA. Key West steht schon sehr stark unter karibischem Einfluss, was uns unglaublich gut gefallen hat: Häuser aus Zypressenholz, sehr viele verschiedene Palmen und ein feiner Sandstrand, der aber von der Dominikanischen Republik importiert wird!!

Das nächste große Ziel auf unserer Reiseroute war der Everglades National Park, der größte National Park der USA, der zu einem großen Teil aus Sumpf besteht und viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Am imposantesten waren wahrscheinlich die Alligatoren, die man dort fast hautnah ohne Sicherheitsglas erlebt. Die meisten von euch werden mit den Everglades die berühmten Airboats verknüpfen.

Letzter Stopp des Roadtrips war dann Orlando. Wir haben eine Nacht dort verbracht, haben dann zeitig in einem Wafflehouse gefrühstückt um dann gleich ins Kennedy Space Center zu fahren. Doch als wir aus dem Wafflehouse kamen und losfahren wollten, bemerkten wir dass die Einspritzanlage von Desirees Auto geleckt hat. Da es Thanksgiving Day war und keine Werkstatt offen hatte, beschlossen Desiree und ihre Mitfahrer auf Hilfe zu warten und so fuhren wir sieben im Van alleine ins Kennedy Space Center, da wir schon die Karten im Vornherein bezahlt hatten. Der Besuch im Kennedy Space Center war großartig, denn dieses einmal live zu sehen hat sich ausgezahlt. Historisch haben wir viel über die Apollomissionen zum Mond gelernt. Apollo 19 war sogar im Inneren des Centers für die Besucher ausgestellt, denn diese Rakete haben sie dann am Ende nicht mehr für eine Reise zum Mond eingesetzt.

Leider mussten wir nach dem Besuch feststellen, dass unsere Freunde in Orlando schlafen mussten, da Desirees Onkel Lary (Desiree hat erfahren, dass ein Onkel von ihr, den sie zum ersten Mal vorm Wafflehouse Parkplatz dann gesehen hat, in Orlando wohnt J) das Auto auch nicht reparieren konnte. Aber das Schlimmste kommt noch: Die Crew in Desirees Car musste weitere vier Nächte in Orlando schlafen, denn das Auto konnte in der Werkstatt nicht so schnell auf Vordermann gebracht werden (typisch Amis J).  

Alles in allem war der Florida Trip mit insgesamt 11 Leuten super, denn wir haben viel Eindrucksvolles gesehen und hatten auch sehr viel Spaß gemeinsam. Es hat sich wirklich ausgezahlt!!!

Wir haben wieder verschiedene Alben für die Florida Bilder erstellt:

Garth Brooks Konzert

Am 7. November 2007 waren Emily, Sebastian, Erich und ich auf einem großartigen Konzert von Garth Brooks. Ihr werdet ihn wahrscheinlich nicht kennen, aber er ist ein sehr berühmter amerikanischer Country Sänger und Songschreiber.  Seine Performance war einfach ein Wahnsinn. Er hat über 2 ½ Stunden sein Bestes gegeben. Die Vorband war seine Frau Trisha Yearwood, auch eine großartige Country Sängerin und mehrfache Grammy Gewinnerin. Sie hat nicht nur als Vorakt ihr Bestes gegeben, sie hat auch gemeinsam mit ihrem Ehemann ein paar traumhafte Songs gesungen.

Wir müssen das wirklich schätzen, dass wir die Chance hatten Garth Brooks live zu sehen. Er wird hier wirklich vergöttert und ist angeblich einer der besten Countrysänger. Seine Popularität hier kann durchaus mit der von Robbie Williams bei uns verglichen werden. Insgesamt hat er in Kansas City im neugebauten Sprint Center (Wiki) 9 Konzerte geliefert, die alle innerhalb von kurzer Zeit ausgekauft waren. In die Konzerthalle passen 25.000 Menschen!!!

Auf YouTube gibt’s natürlich ein paar Samples von ihm, die ihr euch anhören könnt um einen Eindruck zu bekommen:

Und auch von Trisha Yearwood:

Zum Garth Brooks Fotoalbum. Und hier noch ein Video das wir selbst während dem Konzert aufgenommen haben. Es sollte ein bisschen die phänomenale Stimmung wiedergeben: